RSUKp Fragen-und-Antworten

“Wo ist die Kompanie stationiert?”

Die RSUKp Oberrhein hat als Heimatstandort die General-Dr.-Speidel-Kaserne in Bruchsal, Partnertruppenteil ist das ABCAbwBtl750.

“Ich wohne in xxx, ist das zu weit weg?”

Da es sich bei den Kompanien um Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanien handelt, empfiehlt sich ein Wohnort in der Region der betreffenden Kompanie. Im Falle einer Mobilmachung sollen die Soldaten eben relativ zügig Ihren Verband erreichen können und nicht erst Stundenlang durch das Bundesgebiet fahren. Aus diesem Grund hat jedes Bundesland ihre eigenen Kompanien. In der Regel haben die Kompanien ein Einzugsgebiet von 60-70km rund um den Heimatstandort.

“Gibt es soetwas, wie die RSUKp Oberrhein auch in anderen Teilen Deutschlands?”

Ja, gibt es. Jedes Bundesland hat mindestens eine RSUKp. Mehr dazu finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Regionale_Sicherungs-_und_Unterst%C3%BCtzungskr%C3%A4fte

“Welches waren die bisherigen Einsätze der RSUKp?”

RSUKp werden dort eingesetzt, wo die aktive Truppe personell an die Grenzen stößt. Solche Einsätze waren u.a.: Flüchtlingshilfe in Mannheim, NATO-Übung Coronate Mask, Hanse-Sail, Tag der offenen Tür ABCAbwBtl750, Tag der Bundeswehr, OA-Lehrgang Stetten, Ausbildung Projekt “Ungediente”. Solche Einsätze sind - wie alle Veranstaltungen der RSUKp - basierend auf Freiwilligkeit und Verfügbarkeit vom Beruf. Der zivile Beruf geht vor!

“Wie häufig wird geübt (ausgebildet)?”

Unabhängig von den Einsätzen orientiert sich die Ausbildung auf ca. 28 Tag im Jahr. Um die Doppel-Belastung der Soldaten gering zu halten, findet ein Großteil der Ausbildungen / Übungen am Wochenende statt. Einmal im Jahr gibt es einen längeren, zusammenhängenden Aufenthalt von ca. 7 Tagen auf dem TrpÜPlatz.

“Muss man immer teilnehmen? Was, wenn man mal nicht kann?”

Grundsatz gilt: ziviler Beruf und Familie geht vor! Daher ist es kein Problem, wenn man an Veranstaltungen nicht teilnehmen kann. Allerdings muss sich jeder vor Augen halten, dass man mit Beorderung zur RSUKp eine Dienstverpflichtung eingeht, die sich abseits von Lagerfeuer und Grillwurst befindet. Die RSUKp ist eine teilaktive Reserveeinheit, die jederzeit vom Landeskommando aktiviert und über dasselbe angefordert werden kann. Daher brauchen die RSU-Soldaten einen konstanten Ausbildungsstand. Wenn Soldaten bedingt einmal nicht regelmäßig teilnehmen können (z.B. neue Arbeitsstelle, Prüfungsphase in der Schule, etc.), dann ist das kein Problem, wenn sie das vorher ihrem Vorgesetzten melden. In solchen Fällen kann die Teilnahme einmalig auf 1x pro Jahr beschränkt werden. Wenn RSU-Soldaten jedoch über längere Zeit nicht bei den Ausbildungstagen erscheinen, werden sie ausgeplant.

“Wer kann sich für die RSUKp melden?”

Deutsche StaatsbĂĽrger mit tadellosem Leumund, die Reservist sind. Als Reservist gilt jeder ehemalige Soldat.

Seit 2018 können sogar “Ungediente” in die RSUKp eintreten. “Ungediente” sind Bundesbürger, die ohne aktive Dienstzeit, parallel zum zivilen Beruf, durch die Landeskommandos militärisch ausgebildet werden und nach Abschluss der Ausbildung den Status eines Reservisten tragen.

“An wen wende ich mich bei Interesse an einer Einplanung in die RSUKp Oberrhein?”

Hierzu gibt es drei Möglichkeiten:

  • Wenden Sie sich an den OrgFw (Organisationsfeldwebel) der Kompanie
    Email: lkdobwrsuoberrhein@bundeswehr.org
    Tel.: 07251 9383852
    General-Dr. Speidel-Kaserne, Eichelberg 76646 Bruchsal
  • Nutzen Sie die Messenger-Funktion der Facebook-Seite.
  • Nutzen Sie die “Kontakt”-Funktion unserer Internetseite: www.rsu-oberrhein.de

“Was muss ich machen, wenn ich mich für eine andere RSUKp melden möchte?”

Schreiben Sie das jeweilige Landeskommando an. Die Anschriften und Kontaktinformationen sollten fĂĽr jeden halbwegs gescheiten Rechercheur im Internet zu finden sein. Und wenn nicht, dann empfehlen wir die Telefonzentrale der Bundeswehr.

Alternativ dazu können RSUKp auch direkt angeschrieben werden. Einige haben Facebook-Seiten, anderen eigene Websites.